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 | Klaus Eichhorn |
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Klaus Eichhorn, geboren 1949, studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Musikhochschule Berlin. Er nahm an der Gründung der Musicalischen Compagney teil, deren Pioniertaten er wesentlich mittrug, die hinwiederum seinen Werdegang prägend beeinflussten. 1972 bis 1981 war er Lehrbeauftragter beim Staatsund Domchor Berlin, und rief dann 1981 die Capella Cantorum, Vocalensemble mit Knabenund Männerstimmen, ins Leben. Als Leiter dieser Gruppe wie auch als Gast bei vielen weiteren Ensembles wie Concerto Palatino (Bologna), Musica Fiata (Köln), und Fiori Musicali (Bremen) wirkte er bei zahlreichen Konzerten und Aufnahmen mit. Als vielgeschätzter Generalbass/ Continuo-Spieler wie auch als Orgel- Solist wird er häufig gefragt; darüberhinaus unterrichtet er als Professor für Orgel und Continuo an der Hochschule für Musik Bremen, an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale, sowie auf Kursen und Seminaren. Sein Schwerpunkt liegt in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts unter den als Grundvoraussetzung verstandenen Prämissen der Historischen Aufführungspraxis. So wurde von ihm auch die Capella Cantorum 1981 gegründet in der Absicht, einen für die geistliche Musik des 16.-18. Jahrhunderts geeigneten Vocalapparat zu etablieren, orientiert an der Selbstverständlichkeit von Knabeneinsatz und kleiner Capell/Ripieno-Besetzung (im Schnitt 10-15 Sänger). Unter fachkundiger Stimmbildung beschäftigen sich die Knaben wie auch die Männer, die zum größten Teil aus musiknahen Berufen kommend regelmäßig mitarbeiten, mit a-capella und konzertierender Musik, Solisten werden häufig hinzu geladen. Als assoziatives Instrumental-Pendant versteht sich das Ensemble construmenti, das auf Barock-Instrumenten seit einigen Jahren die Projekte der Capella Cantorum begleitet.
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